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22.07.2026 – Läuft. Zumindest teilweise.

Der Schnupfen ist noch da. Der Husten ebenfalls. Eigentlich keine Kombination, bei der man morgens um 7 Uhr die Laufschuhe schnürt.

Trotzdem los.

4 Kilometer. Schnitt 6:30 Minuten. Keine olympische Qualifikation, aber unter den Umständen bin ich zufrieden. Das Gewicht bleibt ebenfalls stabil, obwohl ich aktuell nicht zu 100 Prozent konsequent bin. Wer hätte das gedacht? Offenbar reicht es manchmal schon, nicht komplett die Kontrolle zu verlieren.

## Viel gemacht, wenig fertig

Der Arbeitstag war einer dieser Tage, an denen man abends auf die Uhr schaut und sich fragt, wo die Zeit eigentlich geblieben ist.

Viel mit KI gearbeitet. Parallel dazu das Budget weiter vorbereitet. Inzwischen würde ich sagen: etwa 80 Prozent fertig. Klingt gut.

Die restlichen 20 Prozent haben allerdings die unangenehme Eigenschaft, sich oft wie weitere 80 Prozent anzufühlen.

Dazu kamen noch einige Skripte für das Lizenzmanagement. Die funktionieren grundsätzlich, aber die Struktur fehlt noch. Alles ein bisschen Stückwerk. Na ja, manchmal entsteht Ordnung eben erst nach dem Chaos. Oder zumindest hofft man das.

Aktuell hoffe ich auf Freitag. Ein paar Stunden ohne größere Unterbrechungen würden schon reichen.

## Ein gutes Gespräch

Ein echtes Highlight heute war ein Gespräch mit unserem Azubi Sebastian.

20 Jahre alt. In dem Alter hatte ich vermutlich andere Prioritäten, die nicht unbedingt etwas mit langfristiger beruflicher Entwicklung zu tun hatten.

Umso positiver finde ich es, wie er sich entwickelt. Man merkt, dass er Dinge verstehen will und nicht nur abhaken möchte. Das ist heutzutage genauso wertvoll wie vor 30 Jahren.

Solche Gespräche gehören zu den Momenten, die im Kalender nirgendwo auftauchen, am Ende aber oft mehr hängen bleiben als irgendwelche Meetings.

## Überraschend viel warmes Essen

Mittags gab es Hühnchen mit Reis.

Abends Lachs mit Brokkoli.

Zweimal warm am selben Tag. War überhaupt nicht geplant.

Muss ich das erwähnen? Vermutlich nicht. Aber irgendwie gehört genau so etwas in einen Tagesrückblick. Die großen Ereignisse merkt man sich ohnehin. Die kleinen Dinge verschwinden schnell.

## Keine Panne ist auch eine Nachricht

Ach ja, heute ist tatsächlich nichts Absurdes passiert.

Keine technische Katastrophe. Kein spontanes Problem. Keine Überraschung, die den Tag auf links gedreht hat.

Fast schon verdächtig.

Und jetzt? Der Schnupfen darf gerne verschwinden. Die offenen Budget-Punkte ebenfalls.

Das würde mir völlig reichen.

Bis morgen.

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