Heute Morgen war ich wieder laufen.
Nichts Spektakuläres. Kein persönlicher Rekord. Keine epische Trainingseinheit. Aber nach der Erkältung und dem ganzen Hin und Her der letzten Wochen war es wichtig, überhaupt wieder loszulaufen.
Der Husten ist noch da, aber ich habe das Gefühl, dass er langsam weniger wird. Langsam. Ganz langsam.
Die Sache mit den 2 Kilo
In den letzten Wochen habe ich deutlich weniger Sport gemacht als geplant. Die Erkältung hat ihren Teil dazu beigetragen. Und ich leider auch.
Dazu kam die kulinarische Glanzleistung, wieder mehr ungesundes Zeug in mich hineinzustopfen als eigentlich vorgesehen. Alte Gewohnheiten melden sich manchmal schneller zurück als einem lieb ist.
Tja, so ist das.
Trotzdem stehe ich weiterhin nur 2 kg von meinem Zielgewicht entfernt.
Wobei es inzwischen eigentlich gar nicht mehr um das Gewicht geht. Die Zahl auf der Waage ist nett, aber nicht das eigentliche Ziel. Fett verlieren. Muskeln aufbauen. Das ist die Richtung.
Heute fühlt sich jedenfalls wie ein kleiner Wendepunkt an.
Das Tansania-Shirt wird langsam ernst
Ein weiteres Projekt geht ebenfalls in die entscheidende Phase: mein Tansania-Shirt.
Die Entwürfe werden konkreter, die Details stehen weitgehend fest und langsam kommt der Punkt, an dem man nicht mehr nur bastelt, sondern Entscheidungen treffen muss.
Wer hätte das gedacht?
Aus einer spontanen Idee wird plötzlich etwas, das tatsächlich bald produziert werden könnte.
Mal schauen, wie das Endergebnis aussieht. Noch ist nichts endgültig entschieden, aber das Ziel ist inzwischen klar erkennbar.
Dänemark, Termine und die berühmte Luft zum Atmen
Am Montag geht es für zwei Tage geschäftlich nach Dänemark.
Übergaben. Personalgespräche. Organisatorisches.
Und das ist nur ein Teil der kommenden Woche.
Ehrlich gesagt, die nächsten Tage sind so vollgepackt, dass eigentlich keine Luft mehr zwischen die Termine passt. Im Moment sieht es sogar so aus, als könnte der Freitag der einzige Arbeitstag werden, an dem ich überhaupt an meine Projekten und Aufgaben arbeiten kann.
Was mich dabei immer wieder verblüfft: Wie viel man schafft, wenn man einfach mal ein paar Stunden am Stück ungestört arbeiten kann.
Keine Meetings.
Keine spontanen Rückfragen.
Keine Unterbrechungen.
Einfach konzentriert arbeiten.
Es ist irre, was dann plötzlich erledigt wird. Dinge, die sonst tagelang oder wochenlang herumliegen, verschwinden innerhalb weniger Stunden von der Liste.
Warum das jedes Jahr gefühlt schlimmer wird, weiß ich nicht.
Ohne KI wäre das kaum noch machbar
Was soll ich sagen?
KI ist für mich inzwischen kein Spielzeug mehr und auch kein Experiment.
Sie ist Arbeitswerkzeug.
Copilot und seine Freunde sind mittlerweile so etwas wie persönliche Assistenten, denen ich permanent neue Aufgaben auf den Tisch lege. Oft sogar im Modus Multitasking. D.h. ich lasse mehrere LLMs parallel für mich arbeiten. EIne Herausforderung, dabei den Überblick zu behalten. Aber es geht nicht ander.
Angebote lesen.
Verträge vergleichen.
Dokumentationen schreiben.
Konzepte entwerfen.
Meetings vorbereiten.
Regelmäßige Reportings automatisieren.
Alles Dinge, die früher deutlich mehr Zeit gefressen haben.
Gerade habe ich zusammen mit Claude, dem netten Franzosen, für private Zwecke ein monatliches Gesundheits-Reporting gebaut. Die Daten kommen aus Apple Watch und Waage. Einmal im Monat exportiere ich die Daten, lasse zwei Skripte laufen und bekomme anschließend einen sauber aufbereiteten Bericht über Veränderungen, Entwicklungen und Trends.
Sauber, sage ich da.
Beruflich denke ich inzwischen noch einen Schritt weiter. Reports, die nicht nur Zahlen liefern, sondern direkt Folgeaufgaben erzeugen. Agentic AI.
Weniger Handarbeit.
Mehr Automatisierung.
Mehr Zeit für die Dinge, die tatsächlich Entscheidungen erfordern. Allein: es fehlt die Zeit mit Sinn und Verstand an diese Themen zu gehen, die mir dann aber hintenraus massiv Arbeit wegnehmen. Ich rede noch nicht von Freiräume schaffen.
Klassiker: Keine Zeit, die Säge zu schärfen, denn ich muss ja Bäume fällen.
Zum Schluss
Wenn ich die Woche Revue passieren lasse, dann bleibt vor allem ein Gefühl:
Es läuft nicht alles perfekt.
Muss es auch nicht.
Der Husten wird langsam besser. Das Lauftraining läuft wieder an. Das Tansania-Shirt nimmt Form an. Die nächsten Arbeitstage werden zwar vermutlich komplett durchgetaktet sein, aber auch das gehört dazu.
Und ganz ehrlich: Ohne die Unterstützung durch KI wäre dieses permanente Jonglieren inzwischen kaum noch zu bewältigen. Nein: Es wäre unmöglich.
Aber der Reihe nach.
Erst einmal Dänemark. Danach sehen wir weiter.
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